GmbH Gründungskosten Rechner
Kostenlos · ohne Anmeldung · DSGVO-konform

Was kostet eine GmbH wirklich?

Der Rechner zeigt Notar, Handelsregister, Stammkapital, optionale Beratung und die laufenden Folgekosten — transparent und projektspezifisch. Inklusive UG-vs-GmbH-Empfehlung.

UG ab
1 € Kapital
GmbH ab
25 000 € Kapital
Tool-Kosten
0 €

Vorlage

Schnellauswahl typischer Setups

Rechtsform & Stammkapital

Welche Rechtsform?

Personen

Satzung

Optionale Beratung

Bank-Geschäftskonto

€/Jahr

Laufende Kosten pro Jahr

Buchhaltung

Personen
€/Jahr

Empfehlung

GmbH mit Standard-Stammkapital — solide Wahl.

Sie zahlen mindestens 12 500 € bei Anmeldung ein, der Rest kann später folgen. Vorteil gegenüber UG: keine Rücklagepflicht, höhere Akzeptanz im B2B-Geschäft, einfacher Bankkredit.

Gesamt-Cashflow zur Gründung

13.250 €

Einmalige Kosten 750 € + Stammkapital 25.000 €
(Stammkapital bleibt auf dem Geschäftskonto, ist also nicht „weg“.)

Einmalige Gründungskosten

Notarkosten

Mustersatzung — deutlich günstiger als individuelle Beurkundung

280 €

Handelsregister-Eintragung (HRB)

150 €

Gewerbeanmeldung

Gemeindeabhängig 20 – 60 €

40 €

IHK-Aufnahmegebühr

Einmalig

30 €

Steuerberater Erstberatung

250 €

Summe

750 €

Folgekosten pro Jahr

3.630 €

Buchhaltung + Lohnabrechnung + Bank + IHK

3-Jahres-Belastung

11.640 €

Einmalige Kosten + 3 × Folgekosten (ohne Stammkapital)

Werte sind branchenübliche Schätzungen 2025. Die Empfehlung ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung.

In 3 Schritten zur transparenten Kostenübersicht

Keine Anmeldung, keine Beratungs-Anfrage — nur konkrete Zahlen.

  1. 1

    Rechtsform & Kapital wählen

    UG oder GmbH, Stammkapital, Anzahl Gesellschafter, Mustersatzung oder individuelle Beurkundung.

  2. 2

    Beratung & Bank konfigurieren

    Steuerberater + Rechtsanwalt optional. Bank-Konto-Setup mit individuellen Eröffnungs- und Kontoführungs-Gebühren.

  3. 3

    Folgekosten einplanen

    Buchhaltung (DIY / Online-Tool / Voll-STB), Mitarbeiter, IHK — Sie sehen die laufenden Jahreskosten und die 3-Jahres-Belastung.

Warum dieser Rechner mehr leistet als die typische Übersicht

Andere Tools zeigen pauschal „ca. 700 €“. Wir rechnen die echten Posten für Ihre konkrete Konstellation.

Notarkosten nach GNotKG

Mustersatzung vs. individuelle Beurkundung mit Geschäftswert-basierter Berechnung. Gesellschafter-Anzahl wird berücksichtigt.

UG und GmbH parallel

Wechseln Sie mit einem Klick zwischen den Rechtsformen — Stammkapital, Mindestbeträge und HRB-Kosten passen sich automatisch an.

Optionale Beratung sauber abgegrenzt

Steuerberater (~250 €), Rechtsanwalt (~600 €), Markenanmeldung (290 €) sind als optionale Toggles — Sie sehen direkt den Aufpreis.

Bank realistisch eingerechnet

Eröffnungsgebühr + jährliche Kontoführung. Wenn Sie eine kostenlose Online-Bank nutzen (Kontist, Holvi, Penta), sehen Sie sofort den Spareffekt.

Folgekosten pro Jahr + 3-Jahres-Belastung

Buchhaltung (DIY, Online-Tool, Voll-STB), Lohnabrechnung pro Mitarbeiter, IHK — die Zahlen, die in Year 2+ wirklich zählen.

Empfehlung UG vs. GmbH

Datenbasierte Empfehlung anhand Stammkapital, Gesellschafter-Anzahl und Wachstumshorizont — kein Pauschal-Rat.

5 häufige Fehler bei der Gründungskostenplanung

Wer nur die Notarrechnung kalkuliert, übersieht meist die Posten, die später ins Gewicht fallen.

  1. 1

    Folgekosten ignorieren

    Die Gründung kostet vielleicht 1 000 €. Aber die laufenden Kosten (Buchhaltung, Jahresabschluss, IHK) summieren sich auf 2 500 – 4 000 € pro Jahr. Über 3 Jahre kommt damit fast das 10-Fache der Gründungskosten zusammen.

  2. 2

    Mustersatzung blind übernehmen

    Die Mustersatzung spart 1 000 – 2 000 € Notarkosten — aber sie ist auf maximal 3 Gesellschafter und sehr einfache Strukturen begrenzt. Bei mehreren Gesellschaftern, Vesting-Regelungen oder einem späteren Investor-Einstieg führt fast immer kein Weg an der individuellen Satzung vorbei.

  3. 3

    Stammkapital als verloren rechnen

    Das Stammkapital ist kein Aufwand, sondern Betriebsvermögen. Es bleibt der Gesellschaft als Cash-Reserve oder zum Investieren. Wer das als weg verbucht, unterschätzt die UG-Vorteile gegenüber GmbH systematisch.

  4. 4

    UG ohne Rücklagepflicht annehmen

    UG-Gesellschafter müssen jährlich 25 % vom Bilanzgewinn als Rücklage einbehalten, bis 25 000 € erreicht sind. Wer das nicht einplant, hat plötzlich weniger Cash für Ausschüttungen, als gedacht.

  5. 5

    Bank-Konto zu spät eröffnen

    Vor dem Notartermin braucht das Konto eine Einzahlungsbestätigung für das Stammkapital. Wer erst danach das Konto eröffnet, verzögert die HRB-Eintragung um mindestens 2 – 4 Wochen.

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur UG- und GmbH-Gründung.

Was kostet eine GmbH-Gründung in Deutschland?
Mit Mustersatzung und ohne Beratung liegen die einmaligen Kosten typischerweise bei 700 – 1 000 € (Notar 250 – 350 €, HRB 150 €, Gewerbeanmeldung 40 €, IHK 30 €, plus Stammkapital). Mit individueller Satzung, Steuerberater und Rechtsanwalt steigen die Kosten schnell auf 1 500 – 2 500 €. Hinzu kommt das Stammkapital von mindestens 12 500 € (50 % von 25 000 €), das auf das Geschäftskonto eingezahlt werden muss — es ist aber nicht weg, sondern bleibt als Betriebskapital erhalten.
Was ist der Unterschied zwischen UG und GmbH?
Die UG (Unternehmergesellschaft, haftungsbeschränkt) ist die kleine Schwester der GmbH und kann mit nur 1 € Stammkapital gegründet werden. Sie ist gesetzlich verpflichtet, jährlich 25 % des Gewinns als Rücklage einzubehalten, bis 25 000 € erreicht sind — dann kann (muss aber nicht) in eine GmbH umgewandelt werden. Die GmbH benötigt 25 000 € Stammkapital, hat keine Rücklagepflicht und genießt höhere Akzeptanz im B2B-Geschäft. Die laufenden Kosten sind nahezu identisch.
Mustersatzung oder individuelle Satzung — was ist günstiger?
Die Mustersatzung (auch Musterprotokoll) ist deutlich günstiger: ca. 130 – 280 € Notarkosten statt 600 – 2 000 € bei individueller Beurkundung. Sie ist auf maximal 3 Gesellschafter und sehr einfache Strukturen begrenzt. Sobald Sie individuelle Regelungen brauchen (Vinkulierung, abweichende Stimmrechte, spezielle Beirats-Konstrukte), führt kein Weg an der individuellen Satzung vorbei — und damit auch nicht am Rechtsanwalt für die Vorab-Prüfung.
Brauche ich für die Gründung einen Steuerberater oder Rechtsanwalt?
Beides ist gesetzlich nicht vorgeschrieben — bei einer Solo-Gründung mit Mustersatzung können Sie alles selbst beim Notar beauftragen. Empfehlenswert ist allerdings eine Steuerberater-Erstberatung (~250 €) zur Klärung von Buchhaltungs-Setup, Geschäftsführer-Gehalt und USt-Optionen. Ein Rechtsanwalt lohnt sich, sobald Sie eine individuelle Satzung erstellen oder mit mehreren Gesellschaftern gründen — typische Kosten 400 – 800 €.
Welche laufenden Kosten kommen jährlich auf mich zu?
Die wichtigsten Posten: Buchhaltung + Jahresabschluss (1 500 – 3 500 € beim Steuerberater, 400 – 800 € mit Online-Tools wie Sevdesk/Kontist), IHK-Mitgliedsbeitrag (~200 – 600 €, oft im Gründungsjahr beitragsfrei), Bank-Kontoführung (0 – 360 €) und ggf. Lohnabrechnung pro Mitarbeiter (~30 €/Monat extern). Faustregel: 2 500 – 4 000 € pro Jahr für eine kleine GmbH ohne Mitarbeiter.
Welche Bank für das Geschäftskonto?
Online-Banken wie Kontist, Holvi, Penta oder Qonto sind oft kostenlos zu eröffnen und für UG/GmbH spezialisiert (inkl. Buchhaltungs-Anbindung). Klassische Banken wie Sparkasse, Volksbank oder Commerzbank bieten persönliche Beratung, kosten aber 200 – 600 € jährlich. Wichtig: das Konto muss vor dem Notartermin eröffnet sein, weil das Stammkapital dort eingezahlt wird (Einzahlungsbestätigung wird beim HRB-Antrag verlangt).
Was ist mit dem Stammkapital — ist das weg?
Nein. Das Stammkapital wird auf das Geschäftskonto eingezahlt und bleibt der Gesellschaft als Betriebsvermögen erhalten. Sie können es für Investitionen, Gehälter, Material etc. nutzen — Sie dürfen es nur nicht direkt an die Gesellschafter zurückzahlen, ohne Liquidationsregeln zu beachten. Bei der GmbH müssen Sie mindestens die Hälfte (12 500 €) vor der Anmeldung einzahlen, der Rest kann später folgen.
Wie lange dauert die Gründung von der Idee bis zum HRB-Eintrag?
Realistisch 2 – 6 Wochen. Notartermin (Beurkundung): 1 – 2 Wochen Vorlauf. Stammkapital-Einzahlung: 1 – 3 Tage. HRB-Eintragung beim Amtsgericht: 1 – 4 Wochen je nach Auslastung. Mit guter Vorbereitung (Satzung vorab fertig, Bankkonto eröffnet, alle Unterlagen beim Notartermin parat) sind 2 – 3 Wochen ein realistisches Tempo.

Die Antworten dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung.